RUNDREISE

24/04/2013 Rundreise

Entdecken Sie eine anregende Auswahl kulinarischer Köstlichkeiten aus dem gesamten Mittelmeerraum, Asien und Orient. Traditionelles und Extravagantes, Einfaches und Opulentes, westlich und orientalisch Geprägtes findet sich hier gleichermassen und vereint sich zu einem aussergewöhnlichen Panorama.

Eine aufregende Reise zu neuen Aromen und Konsistenzen, zu kulinarischen Welten und Ideen, zu fremden Völkern und Kulturen.

ASIA

24/04/2013 Rundreise

Wer kann dem unvergleichlichen Geschmack und Aromen Asiens widerstehen? Die asiatische Küche hat eine Jahrtausend alte Tradition. Jedes Land hat trotz aller fremden Einflüsse eigenständige kulinarische Traditionen entwickelt, die unverwechselbar sind.

Man verwendet reichlich Kräuter und Gewürze, überall wird Reis gegessen, und viele Zutaten wie Nudeln, Sojasauce und Tofu sind nicht auf einzelne Länder beschränkt. Auch die Garmethoden - Pfannenrühren, Frittieren und Dämpfen - sind in den meisten asiatischen Ländern dieselben. Der Wok wird überall verwendet. Die Garmethode ist schnell und gesund. Auch durch die kurzen Garzeiten bleibt der Nährwert besser erhalten als bei vielen anderen Garmethoden.

UNSERE EMPFEHLUNGEN

FRANKREICH

24/04/2013 Rundreise

Die Franzosen sind eine Nation, die dem Essen mehr Zeit widmet als irgendein anderes Volk. Die geradezu perfekte Kombination französischer Speisen und Weine liegt nicht zuletzt in der landschaftlichen Vielfalt Frankreichs, die geologisch einiges zu bieten hat.

Blühender Lavendel, duftende Kräuter, bunte Märkte - das ist für viele das kulinarische Südfrankreich. Die Provence ist bekannt für originelle Gemüsezubereitungen und ungewöhnliche Kombinationen. Nichts bringt Reiz und Eigentümlichkeit der provenzalischen Küche so genussvoll zur Geltung wie ihre Kräuter. Ob Sie die einfache oder anspruchsvolle Küche Frankreichs schätzen, beide haben gemein, dass nur mit frischesten Zutaten gekocht wird.

UNSERE EMPFEHLUNGEN

GRIECHENLAND

24/04/2013 Rundreise

In guter Gesellschaft vor einer schattigen Taverne irgendwo am Meer sitzen und auf dem Tisch verschiedene leckere Vorspeisen stehen, für die griechische Küche so berühmt ist, zählt zu den kleinen Glücksfällen im Leben. Nicht selten werden diese Vorspeisen dann zum Hauptgericht. Nach alter Sitte gehört der typische Anisschnaps Ouzo dazu.

Von allen Europäern essen die Griechen am meisten Gemüse. Das liegt zum einen daran, dass die orthodoxe Kirche im Jahr mehr als 100 Fastentage kennt. Als Fastenspeise sollten wie das Gemüsestifado gegessen werden. Vor allem auf den griechischen Inseln halten sie diese Vorschriften noch immer ein.

UNSERE EMPFEHLUNGEN

ISRAEL

24/04/2013 Rundreise

Die israelische Küche ist einzigartig. In ihr treffen jüdische Esstraditionen, wie sie vor allem in Osteuropa entwickelt wurden, auf arabische, afrikanische, ja sogar amerikanische und asiatische Einflüsse. Geprägt wird sie ausserdem durch ein ganz besonderes Klima, in dem sich nicht jedes Gemüse anbauen lässt.

So spiegeln die Rezepte die Vielfalt jüdischen Lebens wieder. Diese traditionellen Speisen zeugen davon, dass die jüdischen Köche die gesunde mediterrane Küche entdeckten, lange bevor diese in Europa Mode wurde.

UNSERE EMPFEHLUNGEN

ITALIEN

24/04/2013 Rundreise

Italiener sind praktisch von Natur aus Feinschmecker, und das gepaart mit italienischer Herzlichkeit und Lebensfreude, macht Essen in Italien zu einem unvergesslichen Erlebnis. Eine Reise durch Italien ist immer eine kulinarische Entdeckungsreise.

Jede Provinz pflegt ihren einen Kochstil und ihr eigenes Repertoire an Gerichten. Deshalb hängen Italiener sehr viel stärker an ihren traditionellen regionalen Gerichten als die meisten Europäer und würden nie auf sie verzichten.

Die italienische Küche kennt unendliche Varianten von Anti Pasti, die als Appetithäppchen serviert werden. Italiener lieben ihr Essen, und kaum etwas bereitet Ihnen mehr Freude, als es mit Familie und Freunden zu teilen.

UNSERE EMPFEHLUNGEN

KROATIEN

24/04/2013 Rundreise

Wer in Dalmatien auf Brautschau geht, bekommt den guten Rat, seine zukünftige Frau einen Djuvec kochen zu lassen.

Kauft sie das jüngste und frischeste Gemüse ein, weiss mann, sie ist zartfühlend. Wählt sie feinstes Fleisch und brät es behutsam, ist sie ein herzensguter Mensch. Ihr Temperament erkennt man daran, wie sie das Gericht würzt. Sicher ist: Eine gute Djuvec-Köchin kommt an.

UNSERE EMPFEHLUNGEN

LIBANON

24/04/2013 Rundreise

Der Libanon ist berühmt für seine Küche. Sie vereint das Beste aus der reichen Kochtradition des Orients. Die so typischen Mezze köstliche kleine Vorspeisen in unzähligen Varianten laden ebenso zum Geniessen ein wie die vielfach mediterran inspirierten Fisch-, Gemüse- und Fleischzubreitungen.

Auf unserer kulinarischen Entdeckungsreise durch das Reich von Tausendundeiner Nacht verraten wir viele köstliche Originalrezepte, die garantieren echten orientalischen Genuss.

UNSERE EMPFEHLUNGEN

MAROKKO

24/04/2013 Rundreise

Die marokkanische Küche wird zu den raffiniertesten der Welt gezählt. Neben Couscous ist Tajine das beliebteste Essen der Marokkaner wie auch der Touristen. Der Tajine ist gleichzeitig ein marokkanisches Gericht und ein Tongefäss, in dem es zubereitet wird.

Im Orient verwendet man verschiedenste Würzmischungen und Pasten. Ras el-Hanout ist eine ursprünglich marokkanische Gewürzmischung, die viele unterschiedliche Zutaten vereint. Die Gerichte werden scharf und fantasievoll gewürzt und erhalten zum Teil durch das Feuer der Chilischoten oder die Süsse von Früchten eine ganz besondere Note. Die Rezeptauswahl beinhaltet die beliebtesten Klassiker, um die marokkanische Küche näher kennen zu lernen.

UNSERE EMPFEHLUNGEN

PORTUGAL

24/04/2013 Rundreise

Früher waren die Portugiesen nicht nur kühne Seefahrer, sondern auch tüchtige Kaufleute, die aus den exotischsten Ländern bis dahin fremde Gewürze nach Europa brachten. Die Portugiesen sind sehr gastfreundlich. Sie laden oft Freunde und Bekannte zum Essen nach Hause ein, denn die Kochkünste der portugiesischen Frauen sind berühmt.

Das schönste Kompliment für die Hausfrau ist dann, wenn die Gäste bei jedem Gang mindestens ein zweites Mal zugreifen. Bei den vielen Köstlichkeiten geschieht das ganz bestimmt nicht nur aus purer Höflichkeit.

UNSERE EMPFEHLUNGEN

SPANIEN

24/04/2013 Rundreise

Die Küche Spaniens lässt sich kaum in Kürze zusammenfassen immerhin besitzt das Land eine Atlantik und eine Mittelmeerküste wie Frankreich und ist zudem von enormer Grösse. Es gehört zum Schönsten eines jeden Spanienbesuchs, die überall angebotene Auswahl an Tapas zu probieren. Zubereitung und Genuss von Tapas sind etwas typisch Spanisches.

Spanische Gerichte sind in der Regel deftig und lassen regionale kulinarische Unterschiede leicht erkennen: Die Küche des Nordens ist tendenziell gehaltvoller als die des Südens und verwendet mehr Fleisch und Milchprodukte.

UNSERE EMPFEHLUNGEN

TRKEI

24/04/2013 Rundreise

Die türkische Küche zählt zu den besten und vielfältigsten Küchen der Welt. Sie vereint jahrhundertealte Kochtraditionen aus den verschiedensten Kulturen. Und nirgendwo sind diese Traditionen so lebendig geblieben wie in Istanbul, der trendigen europäischen Kulturhauptstadt 2010.

Eine Besonderheit der türkischen Küche ist die grosse Auswahl an Meze, kalten und warmen Vorspeisen, die so vielfältig und köstlich sind. Wer vegetarische Gerichte bevorzugt, findet in der türkischen Küche die schönsten Anregungen. Ein Ausflug in die türkische Küche ist deshalb auch immer ein Fest für die Sinne. Lassen Sie sich auf eine genüssliche Reise zwischen Schwarzem Meer und Mittelmeer entführen. Hier finden Sie die schönsten Rezepte - die garantiert auch Ihre Geschmackssinne stimulieren.

UNSERE EMPFEHLUNGEN

TUNESIEN

24/04/2013 Rundreise

Die tunesische Küche unterscheidet sich von jener der maghrebinischen Nachbarn durch die häufige Verwendung von Tomaten und Paprika (daher die Bezeichnung rote Küche) und ihre Schärfe, die sie Harissa verdankt. Harissa ist ein traditioneller Würzmittel der maghrebinischen Küche (Algerien, Marokko, Tunesien).

Wer einmal Gelegenheit hat, die Gastfreundlichkeit der Orientalen kennen zu lernen, wird beeindruckt sein von der Auswahl an prachtvollen Speisen. Denn die Araber verstehen es als ihre Pflicht, jeden egal ob Fremder oder Freund als Gast zu betrachten und ihn zu bewirten, ohne Kosten und Mühen zu scheuen. Die Speisen aus 1001 Nacht sind ein unvergleichlicher Genuss für Augen und Gaumen. Es gibt wahrhaft märchenhafte Gerichte und Aromen zu entdecken.

UNSERE EMPFEHLUNGEN

ZYPERN

24/04/2013 Rundreise

Zypern ist die drittgrösste Insel des Mittelmeeres. Die zyprische Küche ist eine mediterrane Küche, die durch die Geschichte Zyperns bedingt von zahlreichen Einflüssen verschiedener Kulturen geprägt wurde.

Der ursprünglich aus Schafmilch, heute auch mit Kuhmilch hergestellte Halloumi Nationalkäse, ein mildwürziger Molkekäse und Eier werden häufig und vielseitig verwendet.

UNSERE EMPFEHLUNGEN

ORIENT

24/04/2013 Rundreise

Geheimnisvoller Orient ? märchenhafte Welt aus 1001 Nacht. Das sind leuchtende Farben, lebendige Basare, der Duft von Gewürzen und Rosenwasser. Wer einmal Gelegenheit hat, die Gastfreundlichkeit der Orientalen kennen zu lernen, wird beeindruckt sein von der Auswahl an prachtvollen Speisen, die ihm serviert werden.

Es sind die Spezialitäten jedes einzelnen Landes, gepaart mit den jeweiligen kulturellen Gepflogenheiten, die die Orient-Küche in ihrer Vielfalt so einzigartig machen. Brot zählt neben Couscous, Bulgur und Reis zu den Hauptnahrungsmitteln. Kaum eine Mahlzeit, zu der nicht Brot - meist Fladenbrot serviert wird. In vielen Haushalten wird das Fladenbrot auch heute noch selbst gebacken und mit allerlei Gewürzen oder Samen verfeinert. Gewürze sind in der orientalischen Küche unersetzlich. Im Orient verwendet man verschiedenste Würzmischungen und Pasten (z.B. Harissa, Garam Masala, Ras el Hanout).

UNSERE EMPFEHLUNGEN
Kategorie / Fisch & Meeresfrchte
Zutaten für 4 Personen

750 g Seelachsfilet
25 g getrocknete, chinesische
Morcheln (Mu-Err)
1 Stange Lauch (Porree)
1 rote Paprikaschote
½ frische Ananas
2 EL Zitronensaft
5 EL Sojaöl
125 g Bambus aus der Dose
(in Scheiben geschnitten)
125 g Sojabohnenkeimlinge
je 3 EL Mehl und Sojasauce
3 EL trockener Sherry
Salz

Zubereitung 30 Minuten

Fischpfanne indonesische Art

1. Die Morcheln mit kaltem Wasser bedecken und 1 bis 2 Stunden quellen lassen. Lauch putzen, waschen, abtropfen lassen und in etwa 2 cm breite Ringe schneiden.

2. Paprikaschote aufschneiden, von Samensträngen und Stengelansatz befreien, waschen, abtropfen lassen und in etwa 2 cm grosse Würfel schneiden. Die geschälte Ananas vom harten Innenkern befreien, dann ebenfalls würfeln.

3. Fischfilet kurz abspülen, trockentupfen, in etwa 5 cm grosse Würfel schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. Die Pilze abgiessen. 2 EL Öl in einer tiefen Pfanne oder in einem Wok erhitzen, Lauch, Paprika, Ananas und Pilze hineingeben und bei nicht zu starker Hitze 5 Minuten unter Rühren anbraten.

4. Danach den abgetropften Bambus und die Sojabohnenkeimlinge zufügen und alles noch etwa 2 Minuten köcheln lassen. Dann beiseite stellen. Inzwischen den Fisch trockentupfen, salzen und in Mehl wenden.

5. Das restliche Öl erhitzen und die Fischstücke darin auf jeder Seite braun braten. Das Gemüse mit Sherry und Sojasauce abschmecken, wieder erhitzen und zu dem Fisch geben. Alles auf einer vorgewärmten Servierplatte zu Tisch bringen.

TIPP: Anstelle von Ananas können Sie auch Orangen nehmen. Das Gericht wird dann etwas säuerlicher. ×
Kategorie / Fisch & Meeresfrchte
Zutaten für 4 Personen

20 Garnelen
150 g Rundkornreis
3 Eier
1 EL Butter
1 Zwiebel
4 EL Paniermehl
Öl zum Braten
Salz

Zubereitung 1 Stunde

Shanghai Garnelen mit Reis

1. Die Garnelen aus der Schale lösen. Nach Möglichkeit das Schwanzstück mit der Schale dran lassen. Den Rücken mit einem spitzen Messer einritzen und den feinen schwarzen Darm vorsichtig entfernen. Manchmal ist er so fein, dass er kaum zu sehen ist. Dann muss es auch nicht entfernt werden. Die vorbereiteten Garnelen unter kaltem Wasser abbrausen und mit Küchenpapier trocken tupfen.

2. Den Reis mit lauwarmem Wasser bedecken und 15 Minuten ausquellen lassen. Danach mehrmals abbrausen, bis das Wasser ganz klar abläuft. Reis gut abtropfen lassen. Die Zwiebel schälen und würfeln.

3. Butter in einem Topf zerlassen. Den Reis darin anschwitzen, salzen und mit 300 ml Wasser aufgiessen. Zum Kochen bringen und zugedeckt bei schwacher Hitze 15 Minuten garen, bis die Flüssigkeit fast vollständig aufgesogen ist.

4. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen. Die Zwiebelwürfel dazugeben und bei schwacher Hitze unter ständigem Wenden hellbraun rösten. Den Reis dazugeben und unter Rühren kurz glasig werden lassen. Die Pfanne vom Herd ziehen.

5. Die Eier in einer Schüssel verquirlen. Die Garnelen in Ei und Paniermehl wenden. In einer Pfanne Öl erhitzen. Die Garnelen zugeben und von beiden Seiten braten, bis sie eine schöne goldbraune Farbe bekommen. Danach auf Küchenpapier abtropfen lassen. Garnelen mit Reis servieren.

TIPP: Auch sehr lecker mit einer asiatischen Grillsauce. ×
Kategorie / Suppe
Zutaten für 4 Personen

375 g Schollenfilet
4 Frühlingszwiebeln
4 Zweige frischer Koriander
1½ l Fischbrühe
60 ml Reisessig
30 ml helle Sojasauce
1-2 Blätter Nori (Algengemüse)
1 Stück frische Ingwerwurzel
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung 35 Minuten

Fischsuppe scharf-sauer

1. Mit einem Messer ein 5 cm langes Stück frische Ingwerwurzel schälen. Den Ingwer in dünne Scheiben schneiden und zerdrücken. Die Hälfte beiseite stellen, die andere Hälfte stapeln und in feine Streifen schneiden.

2. Die Frühlingszwiebeln einschliesslich der grünen Blattteile putzen und in Stücke von 5 cm Länge und dann in feine Längsstreifen schneiden. Koriander waschen, trocken schütteln, die Blättchen abzupfen und grob hacken. Die Blättchen für die Garnierung beiseite stellen. Die Stängel zerdrücken.

3. Etwa 1½ l Fischbrühe in einen Topf geben und Ingwer, Korianderstängel, Reisessig und helle Sojasauce hinzufügen. Aufkochen und 15 Minuten köcheln lassen. Inzwischen Schollenfilet abspülen, trocken tupfen und in 2 cm grosse Würfel schneiden.

4. Dann Nori in 2,5 cm grosse Rechtecke und anschliessend in Dreiecke schneiden. Die Brühe in einen Topf sieben. Ingwer, Frühlingszwiebeln, Fisch, Salz und Pfeffer einrühren.

5. Die Suppe aufkochen und 1-2 Minuten köcheln lassen, bis der Fisch gar ist. Nori dazugeben und weitere 2 Minuten köcheln lassen. Abschmecken und mit dem gehackten Koriander garniert servieren.

TIPP: Statt Schollenfilet können Sie auch eine andere Weissfischart wählen. ×
Kategorie / Suppe
Zutaten für 4 Personen

800 g gemischte Meeresfischfilets
(z.B. Kabeljau, Seehecht)
500 g Tomaten
2 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
1 TL Fenchelsamen oder Anis
2 EL Olivenöl
3/8 l Fischfond
2 Briefchen Safranfäden
1 Bund glatte Petersilie
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung 45 Minuten

Echte Bouillabaisse

1. Tomaten kreuzweise einritzen, überbrühen und häuten. Das Fruchtfleisch würfeln, dabei die Stielansätze entfernen. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Die Fenchelsamen im Mörser zerstossen.

2. Das Olivenöl in einem grossen Topf erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch und Fenchelgewürz darin andünsten. Die Tomatenstückchen und den Fischfond zufügen. ½ l Wasser angiessen und aufkochen lassen.

3. Die Safranfäden in 4 EL heissem Wasser unter Rühren auflösen, dann zum kochenden Fischfond geben. Alles zusammen 15 Minuten kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Die Fischfilets kalt abbrausen und mit Küchenpapier trockentupfen. Anschliessend in mundgerechte Stücke schneiden, in die Suppe geben und zugedeckt bei schwacher Hitze in 5 Minuten gar ziehen lassen.

5. Petersilie kalt abbrausen, die Blättchen fein hacken, auf die Bouillabaisse streuen. Dazu passt Knoblauchmayonnaise (Aoli), die auf geröstete Baguettescheiben gestrichen wird. Diese vor dem Servieren auf die Suppe setzen.

TIPP: Sehr beliebt ist die Suppenvariante mit Garnelen und Muscheln. ×
Kategorie / Gemse
Zutaten für 4 Personen

2 kleine Auberginen
3 kleine Zucchini
3 Fleischtomaten
2 grosse Zwiebeln
2 grüne Paprikaschoten
4 Knoblauchzehen
2 Zweige Basilikum
100 ml Olivenöl
1 Bouquet garni
(je 1 Zweig Petersilie und Thymian
1 Lorbeerblatt)
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung 30 Minuten

Ratatouille Nice

1. Auberginen und Zucchini waschen, gut trockentupfen und die Stielansätze entfernen. Die Auberginen schälen und in 3 cm grosse Würfel schneiden. Die Zucchini in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.

2. Tomaten mit kochendheissem Wasser überbrühen, mit kaltem Wasser abschrecken, häuten und ohne Stielansätze in 3 cm grosse Würfel schneiden. Die Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden.

3. Paprikaschoten halbieren, Stielansätze und Kerne entfernen. Die Hälften waschen und in dünne Streifen schneiden. Knoblauch schälen, fein hacken. Basilikum abbrausen, trockenschütteln, Blätter abzupfen.

4. Gemüse in den Schmortopf schichten: zuerst Auberginen, dann Tomaten, Zwiebeln, Paprikastreifen, Zucchini und Knoblauch. Olivenöl und 100 ml Wasser angiessen. Salzen, pfeffern und das Bouquet garni zufügen.

5. Ratatouille aufkochen, zugedeckt bei schwacher Hitze in etwa 30 Minuten fertiggaren. Bouquet garni entfernen, Ratatouille mit dem Basilikum bestreuen und entweder heiss oder lauwarm als Beilage servieren.

TIPP: Die herbstliche Variante des Ratatouille wird aus kleinen Kartoffeln, Maronen, Perlzwiebeln, Steinpilzen und grünen Oliven zubereitet. ×
Kategorie / Dessert
Zutaten für 4 Personen

50 g Butter
150 g Zartbitterschokolade
1 Schnapsglas Cognac
oder Weinbrand (2 cl)
2 Eier und 3 Eiweisse, sehr frisch
1-2 EL Zucker
1 Msp. Vanillezucker
je 2 EL weisse und braune
Schokoladenraspel

Zubereitung 25 Minuten

Mousse au chocolat

1. Eine kleine Metallschüssel mit der Butter ausstreichen. Die Zartbitterschokolade in kleine Stückchen brechen oder mit einem schweren Messer grob hacken. Die Schokolade in die Metallschüssel geben und im Wasserbad schmelzen.

2. Immer wieder mit einem Löffel umrühren, damit sie nicht anbrennt. Cognac oder Weinbrand unterrühren. Die Masse etwas abkühlen lassen. Die Eier trennen und die Eiweisse in einem Rührbecher kalt stellen.

3. Die Eigelbe schaumig schlagen, die Schokoladenmasse löffelweise unterziehen, so dass eine sehr feine, gleichmässige Masse entsteht. Dann die Eiweisse zu halbsteifem Schnee schlagen.

4. Zucker und Vanillezucker langsam dazugeben, dabei weiter schlagen, bis die Eiweisse steif sind. Den Eischnee in 2 Portionen unter die Schokoladenmasse heben.

5. Masse in eine Schüssel füllen, abdecken und für mindestens 3 Stunden kalt stellen. Zum Servieren mit einem Esslöffel Nocken von der Mousse abstechen, auf kleine Teller geben und mit den Schokoladenraspeln bestreuen.

TIPP: Als Garnitur passt dazu ein schnell gemachter Orangensalat. ×
Kategorie / Salat & Vorspeise
Zutaten für 4 Personen

2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
75 ml Olivenöl
20 eingelegte Weinblätter
125 g Langkornreis
40 g Pinienkerne
40 g Rosinen (oder Sultaninen)
½ Bund Petersilie
6 Minzeblättchen
1 Prise gemahlener Kreuzkümmel
4 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung 1 Stunden

Gefüllte Weinblätter

1. Weinblätter gründlich waschen und zum Abtropfen auf Küchenpapier legen. Zwiebeln und Knoblauch schälen, fein hacken und in 2 EL Öl glasig werden lassen. Dann den Reis hinzufügen, 3 Minuten rösten.

2. Die Pinienkerne, heiss gewaschenen Rosinen und 100 ml Wasser dazugeben. Bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Umrühren kochen, bis die Flüssigkeit aufgesogen ist. Dann die Reismasse abkühlen lassen.

3. Kräuter abbrausen, trocken schütteln, ohne grobe Stiele hacken, zum Reis geben. Mit Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer würzen. Weinblätter mit der glatten Seite nach unten ausbreiten, auf jedes Blatt 1-2 TL Reis geben.

4. Längsseiten der Blätter über die Füllung klappen. Von der Schmalseite her wie einen Strudel zur Blattspitze hin aufrollen. Mit der Öffnung nach unten in einen Topf geben. Mit Zitronensaft und Olivenöl beträufeln.

5. So viel heisses Wasser zufügen, dass alle Weinblätter gut bedeckt sind. Mit einem umgedrehten Teller beschweren. Bei mittlerer Hitze 1½ Stunden kochen, bei Bedarf heisses Wasser nachgiessen. Im Sud erkalten lassen.

TIPP: Das Rezept wird oft dadurch variiert, dass der Füllmasse reichlich frischer Dill hinzugefügt wird. ×
Kategorie / Fleisch
Zutaten für 4 Personen

800 g Schweinefilet
2 kleine Zucchini
3 Zweige Oregano
2 unbehandelte Zitronen
80 ml Olivenöl
1 gelbe Paprikaschote
2 Tomaten
Salz, Pfeffer aus der Mühle
8 Holzspiesse

Zubereitung 40 Minuten

Souvlaki mit Gemüse

1. Das Schweinefilet von Fett und Sehnen befreien, waschen, trockentupfen und in etwa 3 cm grosse Würfel schneiden. Den Oregano kalt abbrausen und ohne die groben Stiele fein zerkleinern.

2. Von 1 Zitrone den Saft auspressen und mit dem Olivenöl und dem Oregano in einer Schüssel mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Fleisch zugeben und unterheben. Zugedeckt 6 Stunden in den Kühlschrank stellen.

3. Nach etwa 5½ Stunden die Zucchini waschen, putzen und in 2-3 cm dicke Scheiben schneiden. Dann die Paprikaschote halbieren, von Stielansatz sowie Kernen befreien, waschen und in mundgerechte Stücke teilen.

4. Die Holzspiesse kurz ins Wasser legen. Die Tomaten waschen, entkernen und achteln. Die restliche Zitrone heiss waschen, gut trockenreiben und achteln. Dann das Fleisch aus der Marinade nehmen und trockentupfen.

5. Das Fleisch abwechselnd mit dem Gemüse auf die Spiesse stecken und mit der Marinade bepinseln. Im Ofen unter dem Grill 15 Minuten grillen, dabei öfters wenden und mit Marinade bepinseln. Mit Zitronenspalten servieren.

TIPP: Überall in Griechenland bekommt man die köstlichen Spiesse vom Grill serviert. In der Zubereitung wird dabei nur in der Wahl der Fleischsorten variiert. ×
Kategorie / Gemse
Zutaten für 4 Personen

750 g kleine Grillzwiebeln
2 Knoblauchzehen
500 g reife Tomaten
2 grüne Paprikaschoten
100 ml Olivenöl
1 Stange Zimt
3 Lorbeerblätter
5-7 schwarze Pfefferkörner
3 EL Weinessig
1 Bund Thymian
Salz
2 Pittabrote

Zubereitung 25 Minuten

Gemüsestifado

1. Die Gemüsezwiebeln und die Knoblauchzehen schälen. Zwiebeln ganz lassen, Knoblauchzehen halbieren und in Streifen schneiden. Tomaten waschen, halbieren oder vierteln und den Stielansatz entfernen.

2. Die grünen Paprikaschoten halbieren, von Stielansatz sowie Kernen befreien und waschen. Die Paprikahälften trockentupfen, nochmals der Länge nach durchschneiden und in nicht zu feine Streifen schneiden.

3. Das Olivenöl in einem Schmortopf erhitzen. Zwiebeln, den Knoblauch und die Paprikastreifen zufügen und im Öl kurz anbraten. Dann die Tomatenviertel hinzugeben und 5 Minuten im offenen Topf dünsten.

4. Die Zimtstange, die Lorbeerblätter und die Pfefferkörner zufügen, mit Salz und Essig würzen. Thymian kalt abbrausen und das Sträusschen im ganzen auf das Zwiebelgemüse legen.

5. Zugedeckt bei schwacher Hitze 35-40 Minuten schmoren, bis die Zwiebeln weich sind, aber noch nicht zerfallen. Zimtstange, Lorbeer und Thymiansträusschen entfernen und das Stifado mit dem Pittabrot servieren.

TIPP: Das Stifado wie beschrieben zubereiten und abkühlen lassen. Vor dem Auftragen mit Essig und Zucker abschmecken. ×
Kategorie / Salat & Vorspeise
Zutaten für 4 Personen

700 g rote Bete
2-3 EL Kapern
5 cm frischer Meerrettich
300 g saure Sahne
3 EL Weissweinessig
1½ TL brauner Zucker
Tabasco-Sauce
½ Bund Petersilie
2 EL Kapernäpfel
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung 30 Minuten

Rote-Beten-Salat

1. Zuerst die Wurzeln und die Blätter der roten Beten so abschneiden, dass davon noch 2-3 cm an den Knollen bleiben. Dann die Knollen unter fliessend kaltem Wasser mit einer Bürste möglichst gründlich säubern.

2. In einem grossen Topf 2 l Wasser mit 1 TL Salz zum Kochen bringen. Dann die roten Beten hineingeben und zugedeckt in etwa 1 Stunde gar kochen. In ein Sieb abgiessen, kalt abschrecken und leicht abkühlen lassen.

3. Die Knollen mit einem scharfen Messer schälen, in dünne Scheiben schneiden und diese auf einer grossen Platte verteilen. Die Kapern in einem Haarsieb abtropfen lassen und mit einem Wiegemesser zerkleinern.

4. Den Meerrettich schälen, waschen, mit Küchenpapier trockentupfen und auf einer Reibe fein reiben. Dann sofort mit der sauren Sahne mischen und die Kapern, den Essig und den Zucker gut unterrühren.

5. Die Sauce mit Tabasco, Salz und Pfeffer würzen. Die Petersilie kalt abbrausen, trockenschütteln und die Blätter abzupfen. Die Sauce über den roten Beten verteilen, mit Kapernäpfeln und Petersilie garniert servieren.

TIPP: Richten Sie pro Person 3 Kartoffelpuffern auf einem Teller an, geben jeweils 1 EL Rote-Beten-Salat darauf und garnieren mit Petersilie. ×
Kategorie / Fisch & Meeresfrchte
Zutaten für 6 Personen

1 kg Karpfenfilet
3 Gemüsezwiebeln
3 Eier
60 g Weizenmehl
4 Möhren
1 l Fischfond
Salz, Zucker
weisser Pfeffer aus der Mühle
geriebene Muskatnuss

Zubereitung 50 Minuten

Gefilte Fisch

1. Fischfilet waschen, gut trockentupfen und in Würfel schneiden. 1 Zwiebel schälen und hacken. Fisch und Zwiebel zweimal durch die feine Scheibe des Fleischwolfs drehen oder im Mixer portionsweise fein pürieren.

2. Fischmasse mit Eiern, Öl und dem Weizenmehl verkneten. Mit Pfeffer, Salz, Zucker sowie Muskatnuss würzen und eventuell etwas Wasser zugiessen. Fischteig abdecken und 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.

3. Inzwischen die Möhren und restlichen Zwiebeln schälen. Gemüse in nicht zu dünne Scheiben schneiden, in einen weiten Topf geben und den Fischfond angiessen. Bei mittlerer Hitze langsam zum Kochen bringen.

4. Aus dem Fischteig mit angefeuchteten Händen gut pflaumengrosse Bällchen formen, in den kochenden Fischfond einlegen und die Hitze reduzieren. Fischbällchen etwa 1 Stunde ziehen lassen, aber nicht kochen.

5. Fischbällchen vom Herd nehmen und in der Brühe auskühlen lassen. Dann in eine flache Schale umfüllen, Brühe und Gemüse darüber geben und mit Frischhaltefolie abdecken. Über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

TIPP: Zum gefilten Fisch wird immer eine scharfe rote Meerrettichsauce serviert. ×
Kategorie / Kuchen & Gebck
Zutaten für 1 Hefezopf

3 EL Zucker
30 g frische Hefe
100 g Rosinen
2 Eier
500 g Mehl
3 EL Pflanzenöl
1 TL Salz
1 TL Pflanzenöl
1 Eigelb und
1 Prise Zucker zum Bestreichen
Mehl zum Bearbeiten
Fett für das Blech

Zubereitung 45 Minuten

Sabbat-Brot

1. Die Hefe zerbröckeln und mit 1 TL Zucker und ¼ l lauwarmem Wasser zu einem Vorteig verrühren. Zugedeckt an einem warmen Ort etwa 15 Minuten gehen lassen. Die Rosinen in Wasser einweichen und die Eier verquirlen.

2. Nach und nach das Mehl, die verquirlten Eier, das Pflanzenöl und den restlichen Zucker unter den Vorteig rühren. Erst zum Schluss das Salz hinzufügen und gründlich untermischen.

3. Den Teig weiterkneten und zu einer Kugel formen. Den Teig mit 1 TL Öl bepinseln und zugedeckt an einem warmen Ort 1½ Stunden ruhen lassen. Die Rosinen abgiessen und trocken tupfen.

4. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen durchkneten, dabei die Rosinen gründlich untermischen. Den Teig nochmals 30 Minuten gehen lassen. Ein Backblech einfetten. Eigelb und Zucker verquirlen.

5. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Den Hefeteig dritteln, zu je einem langen Strang formen, einen Zopf daraus flechten, auf das Blech legen. Mit Eigelb bestreichen und im Ofen (Gas 3; Umluft 180°C) 40 Minuten backen.

TIPP: Eine andere Variante wie statt mit Rosinen gesüsst, wird es mit Sesam- oder Mohnsamen bestreut. ×
Kategorie / Auflauf & Gratin
Zutaten für 6 Personen

400 g gemischtes Hackfleisch
50 g Butter
2 Zwiebeln
2 Möhren
300 ml Fleischbrühe
1 EL Tomatenmark
2 Eier
370 g Mehl
1 EL Olivenöl
¾ l Milch
1 Prise geriebene Muskatnuss
200 g Mozzarella
4 EL geriebener Parmesan
Butterflöckchen
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung 2 Stunden

Lasagne alla Bolognese

1. Das Gemüse putzen, kleinschneiden. Mit Hackfleisch in 25 g Butter braten. 150 ml Brühe angiessen, einkochen. Restliche Brühe, Tomatenmark und 1/8 l Wasser mischen und dazugeben. Salzen, pfeffern, 1½ Stunden köcheln lassen.

2. Die Eier, 300 g Mehl, das Öl, 1 TL Salz und 2-3 EL Wasser mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen. Unter einem feuchten Tuch etwa 30 Minuten ruhen lassen.

3. Restliche Butter zerlassen, übriges Mehl dazugeben, unter Rühren die Milch zufügen. Mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen. Bchamelsauce 10 Minuten köcheln lassen. Salzwasser aufkochen und Mozzarella klein würfeln.

4. Teig in 3 Portionen teilen, mit einem Nudelholz dünn ausrollen und in rechteckige Teigplatten schneiden. Die Nudelblätter portionsweise in kochenden Salzwasser in 4 Minuten bissfest garen. Lasagneform einfetten.

5. Backofen auf 180°C vorheizen. Nudeln, Ragout, Bchamel, Mozzarella und ¾ des Parmesans abwechselnd in eine Form schichten. Mit Bchamel, Parmesan und Butter abschliessen, 45 Minuten backen (Gas 2; Umluft 160°C).

TIPP: Für eine vegetarische Variante sehen Sie unser Rezept Gemüselasagne an. ×
Kategorie / Pasta
Zutaten für 4 Personen

1 kg mehligkochende Kartoffeln
1 TL Salz
1 Ei
2 Eigelbe
300 g Mehl
16 Salbeiblätter
75 g Butter
80 g Parmesan, frisch gerieben
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung 1 Stunde

Gnocchi mit Salbei

1. Die Kartoffeln waschen und in der Schale in Salzwasser zum Kochen bringen. Bei schwacher Hitze zugedeckt 20-25 Minuten garen. Die Kartoffeln in ein Sieb abgiessen und unter kaltem Wasser abschrecken.

2. Den Kartoffelbrei mit dem Ei, den Eigelben und so viel Mehl vermischen, dass ein glatter, mittelfester Teig entsteht. Er sollte nicht mehr an den Fingern kleben. Die Mehlmenge hängt von der jeweiligen Kartoffelsorte ab.

3. Eigrosse Stücke vom Teig abnehmen und auf einer bemehlten Fläche zu fingerdicken Röllchen formen. 3 cm lange Stücke abschneiden und über die Zinken einer Gabel rollen. In einem grossen Topf Salzwasser aufkochen.

4. Die Gnocchi portionsweise im kochenden Wasser gar ziehen lassen, bis sie an die Oberfläche steigen. Inzwischen die Salbeiblätter abbrausen, trockentupfen und grob hacken. Die Butter in einer Pfanne erhitzen.

5. Den Salbei zugeben und kurz anbraten. Die abgetropften Gnocchi nach und nach hineingeben und leicht schwenken. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Mit dem Parmesan bestreuen und servieren.

TIPP: Häufig werden die Gnocchi mit Burro verde, einer Kräuterbutter, gereicht. ×
Kategorie / Dessert
Zutaten für 8 Personen

4 Eigelbe
100 g feiner Zucker
1 unbehandelte Zitrone
500 g Mascarpone
(Doppelrahmfrischkäse)
4 cl. Weinbrand
150 ml starker Espresso,
frisch gebrüht
225 g Löffelbiskuits
2 EL dunkles Kakaopulver

Zubereitung 30 Minuten

Feines Tiramisu

1. Die 4 Eigelbe in eine Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät auf der höchsten Stufe schaumig schlagen. Dabei nach und nach den Zucker einrieseln lassen und weiterrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

2. Zitrone heiss waschen, trockenreiben und auf einer feinen Reibe die Schale dünn zu dem Mascarpone reiben. Die weisse Schicht unter der gelben Schale nicht mitreiben. Zitronenschale unter den Mascarpone rühren.

3. Den Mascarpone löffelweise unter die Schaummasse ziehen. Eine grosse, flache Form bereitstellen. Den Weinbrand und den abgekühlten Espresso in einer kleinen Schüssel miteinander vermischen.

4. Die Hälfte der Biskuits nacheinander in den Espresso tauchen, herausnehmen und kurz abtropfen lassen. Dann den Boden der Form damit auslegen. Die Hälfte der Creme daraufgeben und glattstreichen.

5. Die übrigen Biskuits tränken und einschichten. Restliche Creme einfüllen, glattstreichen. Das Dessert mindestens 4 Stunden kühl stellen. Kakaopulver mit einem kleinen Sieb darüber stäuben.

TIPP: Erdbeer-Tiramisu ist eine fruchtige Variante für die Sommerzeit. ×
Kategorie / Fleisch
Zutaten für 4 Personen

8 kleine Lammkoteletts
400 g festkochende Kartoffeln
2 kleine Auberginen
200 g grüne Bohnen
1 Möhre
5 sehr reife Tomaten
3 Knoblauchzehen
je 2 Zweige Oregano und Thymian
8 EL Olivenöl
2 TL getrockneter Rosmarin
scharfes Paprikapulver
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung 1 Stunde

Kroatische Lammkoteletts

1. Kartoffeln waschen und mit der Schale garen. Auberginen waschen, vom Stielansatz befreien und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Dann leicht salzen. Bohnen waschen, putzen und bissfest garen. Möhre schälen und in Streifen schneiden.

2. Die Tomaten blanchieren, häuten, Kerne entfernen, Fruchtfleisch in grosse Stücke schneiden. Knoblauch schälen und in feine Streifen schneiden. Die Auberginenscheiben wässern und mit Küchenpapier trockentupfen.

3. Oregano und Thymian abbrausen, trockenschütteln, Blätter abzupfen und klein schneiden. 6 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch zufügen. Auberginen beidseitig anbraten, auf Küchenpapier abtropfen lassen.

4. Kartoffeln schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Bohnen, Möhren und Tomaten in der Pfanne anbraten. Kartoffeln zufügen. Alle Gemüse und Kräuter vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.

5. Alles in einer feuerfesten Form im Backofen bei 125°C warm stellen. Lammkoteletts mit Rosmarin und Pfeffer würzen, im restlichen Olivenöl von beiden Seiten anbraten, salzen. Auf das Gemüse legen, sofort servieren.

TIPP: Die Koteletts können auch auf dem Grill zubereitet werden. Dafür die Koteletts am Vortag in eine Marinade aus Olivenöl, Knoblauch, Oregano und Thymian legen. ×
Kategorie / Gemse
Zutaten für 4 Personen

4 gelbe Paprikaschoten
300 g Schafskäse
3 Tomaten
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
60 g grüne Oliven
60 g schwarze Oliven
1 EL gehackte Petersilie
1 TL gehackter Thymian
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung 40 Minuten

Paprika mit Schafskäse

1. Die Paprikaschoten halbieren, vorsichtig von den Samensträngen befreien, waschen und trockentupfen. Den Stielansatz an der Frucht lassen. Den Schafskäse in einer flachen Schüssel mit einer Gabel zerdrücken.

2. Die Tomaten einritzen, mit kochendem Wasser überbrühen, abschrecken und häuten. Stielansatz entfernen, Früchte halbieren, Kerne entfernen. Das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden, mit dem Schafskäse vermischen.

3. Die Zwiebeln schälen, in kleine Würfel schneiden. Den Knoblauch schälen, fein hacken, dann mit einer Gabel zerdrücken. 1 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln zugeben und glasig werden lassen.

4. Den Knoblauch in die Pfanne geben, kurz mitdünsten. Dann allem mit dem Schafskäse vermischen. Die Oliven entsteinen, hacken und ebenfalls zur Füllung geben. Mit Salz, Pfeffer und den Kräutern abschmecken.

5. Die Paprikahälften mit der Masse füllen. Eine Auflaufform mit dem restlichen Öl einpinseln, die Paprikaschoten in die Form setzen und im vorgeheizten Ofen bei 200°C (Gas 3, Umluft 180°C) etwa 30 Minuten überbacken.

TIPP: Weit verbreitet ist auch die Zugabe von etwas körnig in würziger Gemüsebrühe gekochtem Reis zum Schafskäse. ×
Kategorie / Risotto
Zutaten für 4 Personen

400 g Schweinekotelett
ohne Knochen
200 g grüne Bohnen
300 g Langkornreis
je 1 Aubergine und gelbe Paprikaschote
je 2 Tomaten und Peperoni
2 Karotten
1 Knoblauchzehe
4 EL Olivenöl
600 ml Gemüsebrühe
3 EL Tomatenmark
1 EL gehackte Petersilie
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung 50 Minuten

Würziger Djuvec

1. Bohnen waschen, putzen, und halbieren. Karotten schälen, in ½ cm dicke Scheiben schneiden. Knoblauch schälen, fein hacken, in 2 EL Öl glasig werden lassen. Bohnen und Karotten zugeben, etwa 3 Minuten mitdünsten.

2. Reis zugeben und glasig dünsten. Dann mit der Gemüsebrühe aufgiessen, umrühren und zugedeckt etwa 10 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Aubergine, Paprikaschote, Tomaten und Peperoni waschen.

3. Paprikaschote vierteln, putzen, 1 cm breite Streifen schneiden. Tomaten vom Stielansatz befreien und achteln. Die Peperoni putzen, in Ringe schneiden. Aubergine putzen, längs vierteln, in ½ cm dicke Stücke schneiden.

4. Das Fleisch in 2 cm grosse Würfel schneiden und im restlichen Öl braun anbraten. Aubergine, Paprika und Peperoni zugeben und kurz mitbraten. Das Tomatenmark untermischen. Tomaten zugeben, salzen und pfeffern.

5. Vorgegarte Reis-Gemüse-Mischung einschliesslich Flüssigkeit zu dem Fleisch-Gemüse-Mix geben. Alles gut vermischen und bei schwacher Hitze 15 Minuten zugedeckt schmoren lassen. Mit Petersilie bestreut servieren.

TIPP: Gern ersetzt man die Hälfte der Gemüsebrühe gegen einen trockenen Weisswein. Genau diesen Wein reicht man dann auch später zum Essen. ×
Kategorie / Salat & Vorspeise
Zutaten für 4 Personen

200 g geschroteter Bulgur
1 frische rote Chilischote
2 Frühlingszwiebeln
2 kleine weisse Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
4 Tomaten
½ Salatgurke
2 Bund glatte Petersilie
2 Zweige Minze
4 Zitronen
4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung 25 Minuten

Petersiliensalat

1. Den Bulgur in eine flache Schüssel geben, dann mit lauwarmem Wasser bedecken und etwa 15 Minuten quellen lassen. Inzwischen Chilischote längs halbieren, Stielansatz und Kerne entfernen und die Hälften waschen.

2. Die Chilischote in möglichst kleine Würfel schneiden. Frühlingszwiebel putzen, waschen und mit dem Grün fein hacken. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und ebenfalls sehr fein hacken.

3. Die Tomaten blanchieren, häuten, vierteln und entkernen. Die Gurke schälen, der Länge nach halbieren und mit einem Löffel die Kerne herausschaben. Die Tomaten und die Gurke in sehr kleine Würfel schneiden.

4. Den Bulgur in ein Sieb abgiessen und gut abtropfen lassen. Petersilie und Minze waschen und ohne grobe Stiele hacken. 3 Zitronen auspressen, den Saft mit Salz, Pfeffer und Öl verrühren.

5. Alle Zutaten in eine Schüssel füllen, mit dem Dressing begiessen, gut durchmischen und zugedeckt 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Restliche Zitronen in Schnitze schneiden und den Salat damit garnieren.

TIPP: Statt mit Bulgur bereitet man den Salat auch häufig mit Couscous zu. ×
Kategorie / Kuchen & Gebck
Zutaten für 10 Stücke

500 g Filloteig
5 EL Butterschmalz
1 TL Speisestärke
Fett für die Form
2 Eiweisse
300 g Zucker
je 200 g geschälte, gehackte
Walnüsse und Mandeln
2 EL Rosenwasser
1 EL Zitronensaft
1 EL Orangenblütenwasser
25 g gehackte Pistazien

Zubereitung 40 Minuten

Libanesisches Baklava

1. Teig nach Herstellerangaben auftauen. Dann die Teigblätter auseinanderfalten, mit einem Tuch bedecken. Ein zweites Tuch in warmes Wasser tauchen, auswringen, auf den Teig legen und diesen 15 Minuten ruhen lassen.

2. Das Schmalz schmelzen. Arbeitsfläche neben dem Teigstapel mit Stärke bestäuben. Das oberste Teigblatt mit Schmalz bepinseln, auf die Stärke ziehen. Blätter nacheinander einfetten und auf die schon gefetteten ziehen.

3. Den Stapel Teigblätter mit einem langen Messer in 8x8 cm grosse Quadrate schneiden. Eine runde Backform mit 28 cm Durchmesser dünn einfetten. Den Backofen auf 175°C vorheizen.

4. Die Eiweisse mit 50 g Zucker steif schlagen. Nüsse, Mandeln und 1 EL Rosenwasser unterziehen. Je 1 EL der Masse auf ein Teigquadrat geben, die Ecken darüber zusammenfassen, in die Form setzen.

5. Baklava etwa 40 Minuten backen. Zucker mit 3/8 l Wasser 15 Minuten offen kochen. Zitronensaft und Blütenwasser unterrühren, kalt stellen. Heisses Gebäck damit tränken und mit Pistazien bestreuen.

TIPP: Für diese einfache Form der Baklava kann man natürlich auch andere Füllungen verwenden z.B. klein gehackte Rosinen. ×
Kategorie / Geflgel & Wild
Zutaten für 4 Personen

4 Hähnchenbrustfilets
3 Knoblauchzehen
75 g getrocknete Aprikosen
2 kleine Fenchelknollen
2 unbehandelte Orangen
½ Zitrone
50 ml Arrak
2 EL Olivenöl
100 g schwarze Oliven
50 g brauner Zucker
Salz, weisser Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung 40 Minuten

Saftiges Aprikosenhuhn

1. Hähnchenbrust waschen und mit Küchenpapier trockentupfen. Das Fleisch auf einem Brettchen in etwa 2 cm grosse Würfel schneiden. Knoblauchzehen schälen und zum Fleisch pressen. Die Aprikosen kleinwürfeln.

2. Fenchelknollen waschen und mit Küchenpapier trockentupfen. Den Fenchel putzen, längs halbieren, vom Strunk befreien und kleinschneiden. Das Fenchelgrün abschneiden, Blättchen abzupfen und beiseite legen.

3. Orangen heiss waschen, trockenreiben. 1 TL Schale abreiben. Orangen halbieren und den Saft auspressen. Zitrone ebenfalls auspressen. Saft, Arrak und Olivenöl zur Marinade mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Fleisch, Fenchel, Knoblauch, Aprikosen, Oliven und Orangenschale mit der Marinade in einer grossen Schüssel mischen. Abdecken, über Nacht kühl stellen. Am nächsten Tag den Backofen auf 200°C vorheizen.

5. Das marinierte Hähnchen mit allen Zutaten und Zucker in einer Auflaufform im Backofen (Gas 3; Umluft 180°C) 30 Minuten garen. Dann mit dem Fenchelgrün bestreuen und mit körnig gekochtem Reis servieren.

TIPP: Hähnchenfleisch wird im Orient häufig auch mit Pinienkernen und Feigen zubereitet. Kreuzkümmel gibt dabei die besondere Note. ×
Kategorie / Risotto
Zutaten für 4 Personen

500 g Couscous (Instant)
200 g Kichererbsen a.d. Dose
50 g Pinienkerne
40 g Butter
je 2 Zwiebeln, Knoblauchzehen
150 g grüne Bohnen
4 Möhren
2 Zucchini
je 1 Aubergine, rote Paprikaschote
6 EL Olivenöl
1 TL Kurkuma (Gelbwurz)
1 TL Paprikapulver
½ TL gemahlener Koriander
1 Bund glatte Petersilie
Salz, Cayennepfeffer

Zubereitung 1 Stunde

Couscous mit Gemüse

1. Zwiebeln und Knoblauch schälen, grob würfeln. Bohnen waschen, entfädeln, in 3 cm lange Stücke schneiden. Möhren und Zucchini waschen, Möhren schälen, Zucchini putzen, beides längs vierteln und in Stücke teilen.

2. Die Aubergine waschen, beide Enden abschneiden. Die Frucht in 2 cm grosse Würfel schneiden. Dann die Paprika halbieren, Stielansatz und Kerne entfernen, die Hälften waschen und in 2 cm grosse Würfel schneiden.

3. Kichererbsen abtropfen lassen. Olivenöl erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten. Frische Gemüse zugeben, 5 Minuten dünsten. Gewürze, 1 TL Salz und 3/8 l Wasser unterrühren, 15 Minuten weiterdünsten.

4. Petersilie kalt abbrausen, hacken und mit den Kichererbsen zum Gemüse geben 10 Minuten weiter garen. Pinienkerne in der Pfanne ohne Fett anrösten. Für den Couscous 600 ml Wasser mit 2 TL Salz aufkochen.

5. Das Salzwasser vom Herd nehmen. Den Couscous hineingeben, Butter zugeben. Alles verrühren, Couscous gemäss Packungsangabe quellen lassen. Couscous mit Gemüse auf einer Platte anrichten mit Pinienkernen bestreuen.

TIPP: Couscous-Gerichte gibt es auch in verschiedenen Variationen mit Fleisch, z.B. Lamm, sowie mit Hühnchen oder Fisch. Geben Sie in das Salzwasser zusätzlich einen Teelöffel feingehackte Zitronenschale, sehr aromatisch. ×
Kategorie / Geflgel & Wild
Zutaten für 6 Personen

1 kg Hähnchenbrustfilet
300 g Okraschoten
300 g Perlzwiebeln
100 ml Öl
½ TL Harissa
3/4 l Geflügelbrühe
1½ kg Tomaten
½ Bund Minze
1-2 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung 45 Minuten

Hühner-Tagine

1. In einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Von den Okraschoten den Stielansatz entfernen. Die Schoten in kaltem Wasser waschen, sofort in das kochende Wasser geben und darin etwa 15 Minuten kochen lassen.

2. Das Hähnchenbrustfilet unter fliessend kaltem Wasser gründlich waschen, mit Küchenpapier gut trockentupfen und mit einem Messer in etwa 1 cm breite Streifen schneiden. Dann die Perlzwiebeln schälen.

3. In einem Topf 75 ml Öl erhitzen und das Fleisch darin rundherum anbraten. Die Zwiebeln dazugeben. Mit ½ TL Pfeffer, Salz und Harissa würzen. Die Brühe angiessen und alles zugedeckt etwa 30 Minuten schmoren lassen.

4. In einem Topf Wasser erhitzen. Von den Tomaten den Stielansatz entfernen und die Haut kreuzweise einritzen. Die Tomaten mit dem Wasser überbrühen, häuten, grob würfeln, zum Huhn geben und 5 Minuten mitschmoren.

5. Die Minze abbrausen, trockenschütteln und die Blättchen abzupfen. Das Fleisch mit dem Zitronensaft abschmecken. Dann die Tagine mit den Okraschoten und Minzeblättchen garniert in einer Schale servieren.

TIPP: In Marokko bereitet man dieses Gericht auch mit anderen Fleischsorten zu. ×
Kategorie / Fisch & Meeresfrchte
Zutaten für 4 Personen

4 Rotbarschfilets
2 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
je 1 Bund Petersilie und Koriander
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
3 TL Olivenöl
1 Ei
2 EL Mehl
125 g gemahlene Mandeln
1 Zitrone
1 TL scharfes Paprikapulver
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Öl zum Braten

Zubereitung 1 Stunde 15 Minuten

Rotbarschfilet Marokko

1. Die Knoblauchzehen und die Zwiebeln schälen, beides mit einem Messer nur grob zerkleinern. Petersilie und Koriander unter kaltem Wasser abbrausen, gut trockenschütteln und ohne grobe Stiele grob hacken.

2. Zitrone auspressen. 3 TL Zitronensaft mit den Zwiebel- und Knoblauchstücken, Kräutern, Gewürzen und 1 TL Salz im Mixer pürieren. Olivenöl nach und nach untermixen. Dann die Chermoula-Sauce kalt stellen.

3. Fischfilets kalt abbrausen, dann mit Küchenpapier trockentupfen. Jedes Fischfilet auf beiden Seiten mit je 1 TL vom restlichen Zitronensaft bestreichen und etwa 10 Minuten zugedeckt marinieren lassen.

4. Fischfilets mit Küchenpapier abtupfen, salzen und pfeffern. Das Ei in einem tiefen Teller kräftig verquirlen. Das Mehl und die Mandeln jeweils in einen tiefen Teller geben. Das Olivenöl in einer grossen Pfanne erhitzen.

5. Die Fischfilets nacheinander zuerst in Mehl, dann in Ei, schliesslich in Mandeln wenden. Panade andrücken. Fischfilets in der Pfanne in etwa 5 Minuten je Seite goldbraun braten. Mit Chermoula auf Tellern anrichten.

TIPP: Rotbarschfilet statt in Zitronensaft in etwa der Hälfte der Chermoula-Sauce für etwa 1 Stunde marinieren. ×
Kategorie / Salat & Vorspeise
Zutaten für 4 Personen

8 Eier
1 orange Paprikaschote
2 EL Olivenöl
½ Dose Thunfisch in Öl etwa (100g)
2 Sardellenfilets in Öl
3 Zweige Petersilie
2-3 EL Zitronensaft
2 EL Mayonnaise
Pfeffer aus der Mühle
Salatblätter zum Garnieren

Zubereitung 25 Minuten

Eier mit Thunfisch

1. In einem Topf Wasser zum Kochen bringen. Die Eier hineingeben und in 12-14 Minuten hart kochen. Eier mit einer Schaumkelle herausheben, in kaltem Wasser abschrecken und vollständig auskühlen lassen.

2. Die Paprikaschote halbieren, vom Stielansatz sowie Kernen befreien und waschen. Eine Hälfte würfeln, die andere in Streifen schneiden. In einer Pfanne das Öl erhitzen und Paprikawürfel dann etwa 7 Minuten braten.

3. Den Thunfisch abtropfen lassen und zerpflücken. Die Sardellen trockentupfen und zerkleinern. Die Petersilie abbrausen, trocken schütteln, ohne grobe Stiele hacken. Die Eier schälen, halbieren und die Eigelbe herauslösen.

4. Dann Thunfisch, Sardellenfilets, Zitronensaft, 4 Eigelbe und die gebratene Paprika mit dem Stabmixer pürieren. Die Mayonnaise unterrühren und mit Pfeffer würzen. Den Salat waschen und trockenschleudern.

5. Die Thunfischfüllung in einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben und in die Eihälften spritzen. Eine Platte mit Salat und Paprikastreifen auslegen und die Eier darauf anrichten. Mit der Petersilie garniert servieren.

TIPP: Sehr beliebt sind auch gefüllte Eier mit pürierten Sardinen. ×
Kategorie / Risotto
Zutaten für 4 Personen

200 g Reis
200 g Kalbsbrust
3 Möhren
2 EL Olivenöl
2 rote Paprikaschoten
100 g geräucherter Schinken
1 kleines Hähnchenbrustfilet
150 g Chourio (Paprikasalami)
2 EL Zitronensaft
½ TL Safranfäden
100 g schwarze Oliven
1 Bund gemischte Kräuter
(Petersilie, Rosmarin, Thymian, Oregano)
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung 1 Stunde 20 Minuten

Portugiesischer Arroz

1. Möhren und Paprikaschoten waschen und putzen, Kräuter kalt abbrausen. Die Hälfte der Kräuter mit Möhren, Kalbfleisch, Schinken, Hähnchen und Wurst mit 2 L Salzwasser und Zitronensaft 30 Minuten garen.

2. Reis in einem Sieb warm abspülen, gut abtropfen lassen. Öl in einem grossen, feuerfesten Topf erhitzen, Reis darin glasig dünsten. Mit 200 ml Wasser auffüllen, salzen. Bei schwacher Hitze 10 Minuten köcheln lassen.

3. Blättchen von den restlichen Kräutern abzupfen, fein hacken. Möhre, Kalbfleisch, Schinken und Hühnchen aus dem Topf nehmen und alles in 2-3 cm grosse Würfel schneiden. Die Paprikaschoten ebenfalls würfeln.

4. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Möhren-, Paprika-, Kalbsfleisch, Schinken- und Hähnchenwürfel zum Reis geben. Zum Schluss den Safran und die Oliven untermischen. Alles mit Salz und Pfeffer würzen.

5. Den Topf zugedeckt in den Backofen schieben und das Gericht 20 Minuten (Gas 2; Umluft 160°C) garen. Dann herausnehmen, mit den feingehackten gemischten Kräutern bestreuen und sofort servieren.

TIPP: In Nordwesten Portugals wird dieses Gericht mit Ente zubereitet. ×
Kategorie / Dessert
Zutaten für 4 Personen

1 Vanilleschote
½ l Milch
4 Eier
100 g Zucker
1 Prise Salz
2 EL Portwein
1 Zweig Minze

Zubereitung 30 Minuten

Vanille-Portwein-Creme

1. Die Vanilleschote mit dem Messer längs aufschlitzen, das Mark herauskratzen. Die Milch in einem Topf erhitzen, Schote und Mark dazugeben, aufkochen lassen. Milch vom Herd nehmen und zugedeckt 20 Minuten ziehen lassen.

2. Die Eier trennen und die Eigelbe mit 75 g Zucker mit dem Schneebesen schaumig aufschlagen. Die Vanilleschote aus der Milch nehmen. Die Milch nochmals erhitzen und nach und nach unter die Eigelbmasse rühren.

3. Die Eigelbmasse wieder in den Topf geben und bei schwacher Hitze unter Rühren zu einer dicklichen Creme einkochen. Salz und Portwein einrühren. Dann die Creme abkühlen lassen, dabei gelegentlich umrühren.

4. Die Creme durch ein Sieb in eine Schüssel giessen, 1 Stunde kühl stellen. Die Eiweisse steif schlagen, dabei den übrigen Zucker einrieseln lassen. Die Minze kalt abbrausen. In einem weiten Topf Wasser erhitzen.

5. Vom Eischnee mit einem Esslöffel grosse Nocken abstechen und portionsweise im heissen Wasser etwa 4 Minuten ziehen lassen, dabei einmal wenden. Heraus heben, abtropfen lassen, auf die Creme setzen. Mit Minze garnieren.

TIPP: Im Winter können Sie noch getrocknete Früchte dazu geben. ×
Kategorie / Auflauf & Gratin
Zutaten für 4 Personen

500 g Frühkartoffeln
1 kg Fleischtomaten
4 Knoblauchzehen
1 Bund Petersilie
2 Zweige Rosmarin
1 Bund Thymian
100 g Paniermehl
6 EL Olivenöl
100 g schwarze Oliven
250 ml Gemüsebrühe
Muskatnuss
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung 45 Minuten

Andalusischer Auflauf

1. Kartoffeln in wenig Wasser in ca. 15 Minuten halbgar dämpfen und abkühlen lassen. Tomaten waschen, vom Stielansatz befreien und in 2 cm dicke Scheiben schneiden. Knoblauch schälen, in Scheiben schneiden.

2. Die Kräuter kurz kalt abbrausen und gut trockenschütteln. Die Blättchen von den Zweigen zupfen, fein hacken und mit dem Paniermehl und 3 EL Öl gründlich vermischen. Den Backofen auf 180°C vorheizen.

3. Die abgekühlten Kartoffeln schälen und ebenfalls in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Eine Auflaufform dünn mit etwas Olivenöl auspinseln. Abwechselnd Kartoffeln und Tomaten dachziegelartig in die Form schichten.

4. Mit Knoblauchscheiben und Oliven belegen. Mit Muskatnuss, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen sowie mit 1 EL Olivenöl beträufeln. Den Vorgang so oft wiederholen, bis alles Gemüse in der Form ist.

5. Die Gemüsebrühe in die Form giessen. Die Kräuter-Paniermehl-Mischung auf der obersten Schicht verteilen. Den Auflauf im vorgeheizten Backofen in 20-30 Minuten garen. Bei Bedarf mit Alufolie abdecken.

TIPP: Entlang der andalusischen Küste wird der Tomatenauflauf sehr oft mit Meeresfrüchten angereichert. Den Auflauf direkt vor dem Servieren mit gerösteten Mandelblättchen bestreuen. ×
Kategorie / Risotto
Zutaten für 4 Personen

1 Hähnchen, küchenfertig
400 g Venusmuscheln
500 g Rundkornreis
2 kleine rote Paprikaschoten
6 geschälte, gegarte Scampi
2 Fleischtomaten
5 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
250 g Schweinelende
8 EL Olivenöl
1 Lorbeerblatt, Paprikapulver
2 Döschen Safranpulver
1-1½ l Fleischbrühe
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Zitrone zum Garnieren

Zubereitung 1 Stunde

Paella Valenciana

1. Paprikaschoten waschen, halbieren und entkernen. Bei 250°C 10-15 Minuten grillen, bis die Haut braune Blasen wirft. Die Hälften kurz mit einem feuchten Tuch bedecken, häuten und in 1 cm breite Streifen schneiden.

2. Tomaten überbrühen, kalt abschrecken, häuten und halbieren, dabei den Stielansatz entfernen. Die Tomatenhälften in 2 cm grosse Stücke schneiden. Dann Knoblauch und Zwiebel schälen und fein hacken.

3. Hähnchen in 12 Stücke teilen. Die Schweinelende in 3 cm grosse Würfel schneiden. Geflügelstücke und Schweinefleisch in 6 EL Olivenöl anbraten. Zwiebeln und Knoblauch dazugeben, 2 Minuten mitbraten.

4. Tomaten und Paprika zufügen, kurz mitdünsten. Gewürze und Reis dazugeben und mit Brühe ablöschen 25 Minuten köcheln lassen ohne umzurühren. Inzwischen Muscheln unter fliessendem Wasser abbürsten.

5. Muscheln in 2 EL Öl anbraten, bis sie aufgehen. Nicht geöffnete wegwerfen. Scampi und Muscheln zum Fleisch-Reis-Gemisch geben, 5 Minuten köcheln lassen. Das fertige Gericht mit Zitronenachteln garnieren

TIPP: Für eine vegetarische Paella werden grüne, rote Paprikaschoten sowie Lauch, Sellerie und Karotten verwendet. ×
Kategorie / Dessert
Zutaten für 6 Personen

300 g Zucker
1 EL Mandelblättchen
1 unbehandelte Orange
6 Orangen
(für ½ l Orangensaft)
2 TL Speisestärke
4 Eier
2 Eigelbe
abgeriebene Schale von
½ unbehandelten Zitrone

Zubereitung 50 Minuten

Feiner Orangenflan

1. In einem kleinen Topf die Hälfte des Zuckers mit 8 EL Wasser vermischen und unter Rühren karamellisieren lassen. Mit dem Karamell den Boden und die Wände von 6 feuerfesten Förmchen (8 cm ) gut ausschwenken.

2. Die Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett rösten und auf den Boden der Förmchen verteilen. Die unbehandelte Orange heiss waschen, trockenreiben und die Schale mit einem Zestenreisser dünn abziehen.

3. Aus allen Orangen den Saft auspressen und ½ l davon in einen Topf geben. Die Speisestärke unter den Saft rühren, alles einmal kurz aufkochen, dann etwas abkühlen lassen. Den Backofen auf 150°C vorheizen.

4. Die Eier mit den Eigelben, die Zitrusschale und dem übrigen Zucker zu einer glatten Creme verrühren. Den Orangensaft gründlich unter die Creme mischen. Dann die Masse durch ein Haarsieb auf die Förmchen verteilen.

5. Die Förmchen in einem Wasserbad im heissen Ofen (Gas 1; Umluft 130°C) in etwa 1 Stunde fest werden lassen. Abkühlen lassen und in den Kühlschrank stellen. Flan mit einem Messer vom Rand lösen und stürzen.

TIPP: Überraschen Sie doch Ihre Gäste mal mit einem nicht alltäglichen Apfelflan. ×
Kategorie / Pizza & Pies
Zutaten für 4 Personen

4 Yufka dreieckige Teigblätter
150 g Schafskäse
2 Eier
½ Bund Petersilie
½ TL Pul Biber
50 ml Olivenöl
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung 25 Minuten

Sigara böreği

1. Den Schafskäse kalt abbrausen und in einer flachen Schüssel mit einer Gabel zerdrücken. Die Petersilie kalt abbrausen, trocken schütteln und ohne grobe Stiele fein hacken. Schafskäse mit Petersilie und Eiern gut mischen und pfeffern.

2. Die Yufka Teigblätter der Länge nach in der Mitte durchschneiden. Die Teigblätter in Dreiecksform mit wenig Wasser befeuchten, damit sie weicher sind, sich leichter rollen lassen und kleben.

3. Sigara Börek oder Sigara Böreği wird in länglicher Form wie eine Zigarre gerollt: Auf das breite Ende der Yufka Teigblätter etwas Schafskäse verteilen. Dabei die Ränder frei lassen. Die Sigara Börek fest in Richtung Spitze rollen. Die Seiten nach innen schlagen und weiter bis zur Spitze aufrollen.

4. Die Spitze der Teigblätter mit feuchten Fingern noch mal gut andrücken. Dadurch wird verhindert, dass Schafskäse aus der Sigara Börek fällt.

5. In einer grossen Pfanne Öl erhitzen und die Böreks darin ungefähr 7-8 Minuten goldbraun frittieren, dabei mehrfach wenden. Die Böreks auf Küchenpapier gut abtropfen lassen.

TIPP: Wenn man Sigara Böreği sagt, dann kenne ich nur diese Variante. ×
Kategorie / Fleisch
Zutaten für 4 Personen

750 g Lammfleisch aus der Keule
(ohne Knochen)
1 grosse Zwiebel
1 Knoblauchzehe
4 EL Olivenöl
2 EL Zitronensaft
5 kleine Tomaten
4 rote Peperoni
1 Bund Petersilie
2 TL Kreuzkümmelsamen
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung 30 Minuten

Türkischer Kebab

1. Das Fleisch kalt waschen, anschliessend mit Küchenpapier trockentupfen und möglichst in gleichmässige, etwa 3 cm grosse Würfel schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und beides fein hacken.

2. Salz, Pfeffer, Zwiebeln, Knoblauch, Olivenöl und Zitronensaft miteinander verrühren. Fleischwürfel in der Marinade wenden, 5 Stunden zugedeckt im Kühlschrank durchziehen lassen. Gelegentlich durchmischen.

3. Tomaten waschen und vierteln, dabei die Stielansätze herausschneiden und die Kerne herausschaben. Dann die Peperoni waschen, von den Stielansätzen befreien und mit den Kernen in 4 cm lange Stücke schneiden.

4. Den Grill vorheizen. Die marinierten Lammfleischwürfel, Tomatenviertel und Peperonistücke im Wechsel auf Schaschlikspiesse stecken. Spiesschen auf dem Grill oder in einer Grillpfanne von jeder Seite 6-8 Minuten grillen.

5. Die Petersilie waschen und die groben Stiele entfernen. Dann die Petersilie auf vier Tellern auslegen, die gegrillten Spiesschen darauf verteilen und mit den Kreuzkümmelsamen bestreuen.

TIPP: Wer kein Lammfleisch mag, kann die Spiesschen ganz nach Belieben mit Kalbfleisch oder auch Schweinefleisch zubereiten. ×
Kategorie / Dessert
Zutaten für 4 Personen

1 l Milch
200 g Zucker
150 g Hühnerbrust
1 Vanilleschote
4 EL Reismehl
3 EL Maisstärke
2 EL Puderzucker
4 Kugeln Vanilleeis
1 EL Butter
Zimt

Zubereitung 1 Stunde

Kazandibi

1. Die Hühnerbrust unter kaltem Wasser gründlich waschen und in einen Topf geben, so viel Wasser angiessen, dass sie gerade bedeckt ist und köcheln lassen, bis das Fleisch weich ist. Das Fleisch in faserdünne Streifen zerteilen. In kaltes Wasser legen und beiseite stellen. Die Vanilleschote längs aufschlitzen, das Mark herauskratzen.

2. Die Milch vorsichtig erhitzen, sobald sie kocht, Reismehl und Maisstärke hineingeben. Unter ständigem Rühren 15 Minuten köcheln lassen. Zucker und Vanillemark dazugeben und unter Rühren weitere 10 Minuten köcheln lassen. Dann die Hühnerbrust dazugeben und nochmals 10 Minuten kochen lassen.

3. Eine schwere Bratpfanne gründlich mit Butter bestreichen und gleichmässig mit Puderzucker bestreuen und Pudding hineingeben und glattstreichen.

4. Eine grosse Herdplatte stark erhitzen, Form draufstellen und auf mittlere Stufe herunterschalten. Die Unterseite vorsichtig braten, dabei die Pfanne vorsichtig rütteln. Nach wenigen Minuten beginnt der Puderzucker auf dem Boden zu karamellisieren.

5. Kazandibi in der Form abkühlen lassen und in Rechtecke schneiden und auf Tellern mit der karamellisierten Seite nach oben stürzen. Mit Zimt bestreuen.

TIPP: Ein köstlich cremiges und berühmtes Dessert aus Istanbul, die man dort bei einem Muhallebici kauft - einem Geschäft für Milchspeisen. ×
Kategorie / Salat & Vorspeise
Zutaten für 4 Personen

3 Paprikaschoten (grün und gelb)
5 EL Olivenöl
4 Tomaten
5 EL Weissweinessig
2 hartgekochte Eier
2 EL Tomatenmark
¼ TL Harissa
1 Dose Thunfisch ohne Öl
100 g schwarze Oliven
1 EL Kapern
4 dicke Scheiben Weissbrot
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung 50 Minuten

Thunfisch-Paprika-Salat

1. Backofen auf 250°C vorheizen. Paprikaschoten halbieren, Stielansatz und Kerne entfernen, die Hälften waschen und auf einem gefetteten Backblech im Ofen 30 Minuten braten, bis die Haut schwarze Blasen wirft.

2. Inzwischen die Tomaten kurz blanchieren, häuten, Stielansatz und Kerne entfernen. Aus 3 EL Olivenöl, 3 EL Essig, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer eine Salatsauce herstellen. Eier schälen und der Länge nach vierteln.

3. Tomatenmark mit 4 EL Wasser, dem restlichen Olivenöl und Weissweinessig vermischen und mit Harissa, Salz und Pfeffer abschmecken. Paprikaschoten aus dem Ofen nehmen und mit einem feuchten Tuch abdecken.

4. Tuch nach 5 Minuten entfernen, die Paprikaschoten mit einem Messer häuten. Paprika- und Tomatenfruchtfleisch in 1 cm breite Streifen schneiden. Thunfisch abtropfen lassen und zerpflücken.

5. Paprika, Tomaten, Eier, Oliven, Kapern, Thunfisch und Salatsauce vorsichtig miteinander vermischen. Weissbrotscheiben toasten, auf 4 Teller verteilen. Brot mit Harissa-Paste bestreichen und den Salat darauf verteilen.

TIPP: Bei Bedarf können Sie die Harissa durch einen Spritzer Tabasco und eine in Scheibchen geschnittene Knoblauchzehe ersetzen. ×
Kategorie / Gemse
Zutaten für 4 Personen

4 Fleischtomaten
2 Möhren
3 kleine Zucchini
1 gelbe Paprikaschote
300 g Blattspinat
3 EL Olivenöl
1 grosse Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
½ TL Harissa
100 g entsteinte schwarze Oliven
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung 35 Minuten

Bunte Gemüsepfanne

1. Die Tomaten waschen, würfeln, dabei den Stielansatz entfernen. Die Möhren waschen, putzen, schälen und in Scheiben schneiden. Dann die Zucchini waschen, putzen, längs halbieren und in breite Stücke schneiden.

2. Die Paprikaschote halbieren, von Stielansatz und Kernen befreien, waschen und in breite Streifen schneiden. In einem Topf Wasser zum Kochen bringen. Dann den Spinat verlesen, waschen und kurz darin blanchieren.

3. Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen, kleinwürfeln und darin andünsten. Den Kreuzkümmel und das Harissa zugeben und kurz anrösten. Den Spinat abgiessen und abtropfen lassen.

4. Das gesamte Gemüse, bis auf den Spinat, in die Pfanne geben, untermischen und alles bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten unter mehrmaligem Wenden anbraten. 1/8 l Wasser angiessen und mit Salz und Pfeffer würzen.

5. Alles ohne Deckel etwa 15 Minuten köcheln lassen. Die Oliven halbieren, mit dem Spinat dazugeben und weitere 5 Minuten kochen, bis das Gemüse bissfest und die Flüssigkeit verdampft ist. Auf einer Platte anrichten.

TIPP: Häufig wird dem Gemüse gern noch kleine rote Linsen zugefügt. ×
Kategorie / Dessert
Zutaten für 40 Stücke

40 frische grosse Datteln
100 g gemahlene Mandeln
100 g gemahlene Walnüsse
3 EL flüssiger Honig
1 EL Orangenblütenwasser
30 g Pinienkerne
50 g Butter
2 EL Puderzucker
90 g Pistazien
1 EL Rosenwasser
20 abgezogene Mandeln
2 EL Zucker
2 angespritzte Rosenblüten

Zubereitung 40 Minuten

Edles Dattelkonfekt

1. Die Datteln mit einem spitzen Messer längs einschneiden, jedoch nicht ganz durchschneiden und die Kerne herauslösen. Dann die Datteln in einer Schüssel mit kaltem Wasser bedeckt etwa 10 Minuten einweichen.

2. Inzwischen die gemahlenen Mandeln mit den gemahlenen Walnüssen in einer Schüssel gut mischen. Dann den Honig und das Orangenblütenwasser dazugeben und alles zu einer formbaren Masse verkneten.

3. Die Pinienkerne in einem Mörser fein zerreiben. Die Butter zerteilen und mit Puderzucker, Pinienkernen, Pistazien und Rosenwasser ebenfalls zu einer formbaren Masse verkneten. Datteln abgiessen und abtropfen lassen.

4. Dann die Datteln mit Küchenpapier gründlich trockentupfen. Die Mandelmasse in 20 Portionen teilen und je 1 abgezogene Mandel damit umhüllen. Mit diesen Mandeln je 1 Dattel füllen, im Zucker wälzen und kühlen.

5. Die Pistazienmasse ebenfalls in 20 gleich grosse Portionen zerteilen und die übrigen Datteln damit füllen, kühlen. Vor dem Servieren die Blätter von den Rosenblüten lösen und die Datteln damit dekorativ anrichten.

TIPP: Mit diesen beiden feinen Füllungen lassen sich ebenso getrocknete Datteln füllen. ×
Kategorie / Salat & Vorspeise
Zutaten für 4 Personen

400 g Halloumi-Käse
3 Auberginen
1 Bund Rukola
5 Basilikumzweige
25 ml Rotweinessig
4 Tomaten
20 g Kapern
75 ml Olivenöl

Zubereitung 30 Minuten

Auberginensalat mit Halloumi

1. Die Auberginen waschen, putzen, Stielansatz entfernen und der Länge nach in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blättchen zupfen. Halloumi-Käse trocken tupfen und vorsichtig in 1 cm dicke Scheiben schneiden.

2. Die Tomaten waschen und trocken tupfen. Dann halbieren, den Stielansatz entfernen und die Hälften entkernen. Den Rukola gründlich verlesen, kalt abbrausen, trocken schleudern und grobe Stiele entfernen. Rukola in mundgerechte Stücke zupfen.

3. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen. Darin erst die Auberginenscheiben von beiden Seiten anbraten. Fertige Auberginen auf Küchenpapier abtropfen lassen. Dann die Tomatenhälften von beiden Seiten so lange braten, bis die Tomaten weich sind.

4. In einer anderen Pfanne etwas Öl erhitzen und die Käsescheiben darin von beiden Seiten braten, bis er eine schöne goldbraune Farbe bekommt. Aus Olivenöl, Rotweinessig und Kapern einen Dressing zubereiten.

5. Auberginenscheiben, Tomatenhälften und Halloumi-Käse auf Tellern anrichten. Mit Rukola und Basilikumblättchen garnieren. Alles mit dem Dressing beträufeln und möglichst warm servieren.

TIPP: Den Halloumi grillen statt zu braten. Die Auberginen können auch durch Zucchini ersetzt werden. ×
Kategorie / Salat & Vorspeise
Zutaten für 4 Personen

150 g Halloumi-Käse
2 Tomaten
20 g Walnüsse
60 g Salatherzen
50 g Lollo Rosso
½ Bund Rukola
1 TL Senf
1 TL Mayonnaise
1 TL Zitronensaft
1 EL Rotweinessig
Salz

Zubereitung 35 Minuten

Gebratene Halloumi mit Salat

1. Halloumi-Käse trocken tupfen und in grosse Würfel schneiden. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen. Käsewürfel darin von allen Seiten braten, bis er eine schöne goldbraune Farbe bekommt.

2. Die Blätter vom Lollo rosso abzupfen, waschen und trocken schütteln. Salatblätter in mundgerechte Stücke zupfen. Salatherzen waschen, trocken schütteln und klein schneiden.

3. Den Rukola verlesen, kalt abbrausen und trocken schleudern. Rukola in mundgerechte Stücke zupfen. Die Tomaten waschen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Dann die Tomaten vierteln.

4. Salatherzen, Lollo rosso und Rukola in eine grosse Salatschüssel geben. Für das Dressing den Rotweinessig mit Senf, Mayonnaise und Zitronensaft verrühren, salzen.

5. Dressing über den Salat giessen und untermischen. Den Salat mit gebratenem Halloumi-Käse, Tomatenvierteln und Walnüssen anrichten.

TIPP: Die zypriotische Käsespezialität - der Halloumi - wird auch in Deutschland immer beliebter, besonders zur Grillsaison. ×
Kategorie / Kuchen & Gebck
Zutaten für 1 Brot

500 g Mehl
1 Würfel frische Hefe
½ TL Zucker
5 EL Olivenöl
1 Bund Frühlingszwiebeln
½ Bund Petersilie
200 g entsteinte schwarze Oliven
½ TL gemahlener Kreuzkümmel
1 Eigelb
1 EL Sesamsamen
½ TL Schwarzkümmelsamen
Salz

Zubereitung 30 Minuten

Brotrolle mit Oliven

1. Das Mehl in eine Schüssel sieben und eine Mulde hineindrücken. Dann die Hefe in die Mulde bröckeln. Den Zucker und 3 EL lauwarmes Wasser zugeben. Alles zugedeckt an einem warmen Ort 10 Minuten gehen lassen.

2. Dann 1 TL Salz, 3 EL Öl und 150 ml lauwarmes Wasser zum Mehl geben und mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Anschließend den Teig zugedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.

3. Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden. Die Petersilie abbrausen, trocken schütteln und ohne grobe Stiele fein hacken. 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln kurz anbraten.

4. Die Oliven grob hacken und mit der Petersilie zu den Zwiebeln geben. Alles mit Salz und Kreuzkümmel würzen. Den Teig zu einem großen Rechteck ausrollen und die Olivenmasse darauf verteilen, dann aufrollen.

5. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Brotrolle 30 Minuten gehen lassen. Dann mit Eigelb bestreichen und mit Sesam und Schwarzkümmel bestreuen. Brot im Ofen (Gas 3; Umluft 180°C) etwa 40 Minuten backen.

TIPP: Mit einer feinen Füllung aus Hackfleisch wird aus dem Olivenbrot schnell ein Hauptgericht. ×

Rundreise

Länderküchen

Asia

Unvergleichlicher Geschmack und Aromen Asiens

Frankreich

Genuss auf französische Art

Griechenland

Leckere Vorspeisen, für die griechische Küche so berühmt ist

Israel

Die israelische Küche ist einzigartig

Italien

Eine Reise durch Italien ist immer eine kulinarische Entdeckungsreise

Kroatien

Erinnern an genussvolle, schöne Urlaubstage

Libanon

Märchenhafte Gerichte und Aromen

Marokko

Köstliches aus 1001 Nacht

Portugal

Die Kochkünste der portugiesischen Frauen sind sehr berühmt

Spanien

Zubereitung und Genuss von Tapas sind etwas typisch Spanisches

Türkei

Kulinarische Brücke zwischen Orient und Okzident

Tunesien

Die rote Küche ist ein Genuss für Augen und Gaumen

Zypern

Die zyprische Küche mit Halloumi verbinden

 
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